Am 10. November 2018 wird es gefeiert: Das 10-Jährige der Servicestelle Weltkirchliche Friedensdienste. Anlässlich dieses Jubiläums ist eine kleine Festschrift erschienen, die Einblicke in die Entstehung, die Arbeit der Träger und die Erlebnisse der Freiwilligen bietet.

Aus Platzgründen wurden einige Beiträge gekürzt, die nun vollständig veröffentlicht werden.

Grußworte der Hauptabteilung Weltkirche

Es ist mir eine besondere Freude, nach zehn Jahren erfolgreicher und intensiver Arbeit, allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen in der Servicestelle für den Weltkirchlichen Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart für ihr großes Engagement von ganzem Herzen zu danken. In gleicher Weise danke ich natürlich den Ordensgemeinschaften, den zahlreichen Kirchengemeinden und katholischen Verbänden, mit denen wir in der Servicestelle intensiv und fruchtbar zusammenarbeiten. In besonderer Weise danke ich aber den seit 2008 über 200 jungen Menschen, die sich auf das Wagnis eingelassen haben, sich über die Servicestelle in alle Himmelsrichtungen entsenden zu lassen. Sie sind damit zu wichtigen Botschafterinnen und Botschaftern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geworden, die das Beziehungsnetz Weltkirche aktiv mitgestaltet und lebendige Brücken gebaut haben. Viele von ihnen bringen sich nach ihrem Weltkirchlichen Friedensdienst aktiv in die entwicklungspolitische und weltkirchliche Arbeit unserer Diözese und darüber hinaus ein.

Die Servicestelle ist bundesweit ein einzigartiges Format, das ebenso eine Brückenfunktion erfüllt: Sie kennt und wahrt die Grundlagen und Rahmenbedingungen des weltkirchlichen Friedensdienstes und schafft Vernetzungsmöglichkeiten: Im Trägerkreis werden weltkirchlich engagierte Gruppen innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart miteinander vernetzt, das Trägerkreistreffen ermöglicht gegenseitiges Lernen unter den weltkirchlichen Playern.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass viele unserer Kooperationspartner lange vor der Servicestelle damit begannen, junge engagierte Menschen in ihre jeweiligen Ordensgemeinschaften, Partnerdiözesen und -gemeinden zu entsenden. Für andere Träger wiederum stellte der Eintritt in die Servicestelle die Möglichkeit dar, erste weltkirchliche Schritte zu gehen und Erfahrungen zu sammeln. Für die Servicestelle ist das immer wieder eine Herausforderung diese unterschiedlichen Erfahrungen, Vorkenntnisse und Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Sie übernimmt dabei so vielfältige Aufgaben wie die Koordination und Organisation; sie begleitet, unterstützt, und informiert.

Deshalb freuen wir uns als Hauptabteilung Weltkirche ganz besonders, diesen Service gemeinsam mit dem BDKJ auch weiterhin für Ordensgemeinschaften, Kirchengemeinden und Verbände anbieten zu können.

Ich wünsche der Servicestelle viele weitere fruchtbare Jahre und hoffe, dass dadurch die lebendigen Kontakte zu unseren Partnern in aller Welt weiter gepflegt werden, auf dass die Verbundenheit im gemeinsamen Glauben erfahrbar und erlebbar wird.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Heinz Detlef Stäps
Domkapitular, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche