Hannah erzählt aus ihrem Alltag in Cajamarca:

Am Nachmittag oder an den Wochenenden gehe ich oftmals in die Stadtmitte, einfach um ein bisschen spazieren zu gehen und die Stadt genauer kennen zu lernen oder um einkaufen zu gehen.
Im Allgemeinen kann man sagen, es gibt zwei größere Gebiete, in denen man einkaufen kann. Einmal gibt es im Prinzip ein ganzes Stadtviertel, den Mercado  (Markt). Dort befinden sich viele Läden, um Kleidung, Schuhe, Essen, Medikamente und alles andere, was man noch so brauchen könnte, zu kaufen. Die Sachen sind, zumindest für deutsche Verhältnisse und im Vergleich zu den Supermärkten und Einkaufszentren hier, alle relativ billig.

Der zweite Ort, in dem man Dinge kaufen kann, ist der etwas modernere Teil der Stadt. Dort gibt es drei größere Einkaufszentren, die moderne Klamottenläden, Supermärkte, Kinos, Essensmöglichkeiten und vieles mehr bieten. Hier sind wir oft  um Lebensmittel wie Milch, Säfte oder  Käse zu kaufen. Aber gerade in der  Anfangszeit war ich auch schon ein paar mal dort, um mir noch Sachen zu kaufen, die ich zuhause vergessen hatte oder bei denen ich erst hier gemerkt hatte, dass ich sie brauche. So z. B. feste Schuhe, um sicher den Weg zu den außerhalb gelegenen Mütterclubs zu beschreiten.
Einkaufszentren wie diese, glaube ich, könnte man genauso auch in Deutschland finden.Einige haben sogar die gleichen Läden wie in
Deutschland (H&M, The North Face, Starbucks, …).

So wie in vielen südamerikanischen Ländern gibt es auch hier die tiendas (kleine Läden), die man in fast jeder Straße sehen kann. In Deutschland würden solche Läden als „Tante-Emma-Laden“ bezeichnet werden. Sie haben eine kleine Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln, von Früchten über Milch bis zum „Brot“.