Aus dem ersten Rundbrief von Maria Alexandra aus Paraguay.

Sie macht einen Reverese-WFD in Laupheim bei Ulm.

„Ich habe mich so nervös gefühlt, weil es mein erster Flug war, mein erstes Mal weg von daheim, weg von meiner Familie, weg von Allen und Allem.

Wir, d.h. mit den weiteren Freiwilligen aus Brasilien, Mexiko, Peru, Bolivien und Argentinien, kamen in Stuttgart an und wurden von Theresa und Miri und noch anderen mehr in Empfang genommen.

Es war schön, aber am Anfang doch noch ein bisschen komisch, unglaublich diese ganze Organisation. Mit der Ankunft haben wir unsere Zimmer bezogen, ich hatte ein bisschen Scheu, aber es war etwas schönes, denn die anderen Freiwilligen hatten so viel Vertrauen und schnell erschien es uns, als ob wir uns schon von früher kennen und schon hat unser erstes Seminar begonnen, bei dem wir verschiedenen Orte, Personen, Essen und und und kennengelernt haben […]

Endlich kam das Weihnachtswochenende, alle waren schon sehr nervös. Ich hatte nicht die geringste Idee, wie Weihnachten in Deutschland ist. Wir sind die Sachen einkaufen gegangen und haben dann begonnen, das Essen vorzubereiten und den Baum zu schmücken.

Um 18 Uhr haben wir mit dem Abendessen begonnen und dann gemeinsam in drei Sprachen gesuchen, Englisch, Deutsch und Spanisch, es war sehr schön. Danach haben wir die Geschenke geöffnet, ich habe sooo viel bekommen, das hätte ich nie gedacht.

Danach sind wir in den Gottesdienst gegangen, meine Gastmutter singt im Chor und wir haben sie begleitet. Es war eine geniale Nacht und sie hat mich sehr überrascht, es war so anders, als in meiner Heimat, aber es hat mir sehr gefallen!“