Gewaltschutzkonzept für den Weltkirchlichen Friedensdienst

Mehrjähriges Projekt geht in die Schlussphase

Den Anstoß zur Entwicklung eines umfassenden Gewaltschutzkonzeptes für den Weltkirchlichen Friedensdienst (WFD) haben uns ehemalige Freiwillige gegeben. Und dafür sind wir sehr dankbar. Zwar gibt es schon verschiedene Präventions- und Schutzkonzepte und -Mechanismen, aber im speziellen internationalen Kontext des WFD haben sie sich als unzureichend erwiesen.

Weil uns das Wohl unserer Freiwilligen enorm wichtig ist, haben wir vom WFD-Team ein richtig großes Projekt daraus gemacht, mit Unterstützung von weltwärts, die uns eine so genannte Begleitmaßnahme genehmigt haben. Dadurch war es möglich, auch Workshops in unseren Partnerländern im Globalen Süden stattfinden zu lassen.

In Brasilien und Uganda haben bereits Workshops mit Partner*innen stattgefunden, ebenso ein viertägiges Treffen mit ehemaligen Freiwilligen. Auch die Kooperationspartner*innen der Servicestelle haben sich mit dem Thema befasst. 

Weil wir das Projekt bei weltwärts verlängern durften, konnten wir zusätzlich noch einen Workshop im Februar 2026 in Mexiko durchführen. Nun geht es in die Schlussphase, die schriftliche Ausarbeitung des Konzepts und die Übersetzung in unsere drei weiteren Arbeitssprachen. Bis Oktober wird das Projekt beendet sein, parallel beginnen wir mit der Umsetzung der gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse und Vorschläge.